Meine Füße stecken in Fesseln

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Gepostet am 1. September 2010 um 10:10 Uhr

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Den Titel fand ich einfach so herrlich reißerisch – sorry.  ;-)

Das ändert jedoch nichts daran, dass der mit spitzer Feder geschriebene Artikel von Juliane Wiedemeier über die Bekleidung der Nachrichtenmoderatoren der öffentlich-rechtlichen Sender sehr lesenwert ist.

Zugegeben – kein Thema, das die Welt bewegt, aber es unterhält.

Wahrscheinlich liegt es am Tussi-Gen, mit dem jede Frau ausgestattet ist und dessen Existenz sicher auch unser allseits beliebter Gen-Experte Thilo S. bestätigen kann. Oder einfach an der Tatsache, dass ich unlängst einen Artikel über Altkleidercontainer schrieb.  (…)

Beginnen wir mit den gestrigen Tagesthemen und dem Mao-Zedong-Gedächtnisanzug, in dem Susanne Holst uns unter anderem einen Bericht über den chinesischen Überwachungsstaat präsentierte…

Mehr Sensibilität für Behinderte

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Gepostet am 24. August 2010 um 10:25 Uhr

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Zwei sehr interessante Artikel, die sehr interessant beschreiben, wie zu gut gemeinte Hilfsbereitschaft manchmal bei einem Behinderten ankommen kann. Der Tenor: Mitleid ist out.

Heiko Kunert von Blind-PR-Blog:

Ich muss es mal schreiben. Es ist undiplomatisch, ruppig und nicht gerade etwas, das man von einem Menschen hören will, der Kommunikation zum Beruf gemacht hat. Und in der Tat verstehe ich meine Arbeit als PR’ler für die Sache der blinden und sehbehinderten Menschen so, dass ich auch den Kontakt zu Mitbürgern suche, die Vorurteile gegenüber Behinderten haben. Ich habe die Hoffnung nicht verloren, ihre Vorurteile abbauen zu können. Und das werde ich auch weiter versuchen. Dennoch gibt es auch eine Wahrheit, die ich mal so klar hier formulieren muss: Euer Mitleid kotzt mich an!

Und Christiane Link vom Behindertenparkplatz-Blog:

Bitte, kann man in Deutschland mal das Thema Behinderung behandeln ohne Mitleid zu versprühen und Behinderung als etwas zu beschreiben, das unbedingt bekämpft werden muss? Ich bin jetzt seit mehr als einem Monat in Großbritannien und ich glaube, es war der erste Monat meines Lebens (meine USA-Aufenthalte ausgenommen), in dem mir kein einziger Mensch begegnet ist, der mich offensichtlich bemitleidete. Und das obwohl ich jeden Tag mit Kreti und Pleti im Bus durch die halbe Stadt gurke und manchmal Leute anspreche, ob sie mir in den Bus helfen können, wenn die Rampe sehr steil ist. Können wir das in Deutschland vielleicht auch mal trainieren? Hilfsbereitschaft ohne Mitleid. Fände ich großartig!

Agentursprache

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Gepostet am 23. August 2010 um 19:11 Uhr

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Jung von Matt hat sich kürzlich blamiert etwas unglücklich angestellt. Mit einer gesunden Portion Sarkasmus nimmt man das bei Indiskretion Ehrensache auf und bedient sich der scheinbar agenturüblichen Sprache. Lesenswert!

Marcel räuspert sich: “Kurz nochmal für alle. Ihr wisst, dass es unserem Unternehmen besser gehen könnte. Complete crisis. Wir haben uns gefragt, welche Learnings wir aus anderen Agencys ziehen können. Julia hat sich dabei als Spionin committed und war die letzten two months bei Jung von Matt. Das hat auch unsere Kosten gesenkt…”

40 US-Milliardäre spenden Hälfte ihres Vermögens

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Gepostet am 5. August 2010 um 11:55 Uhr

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Die beiden Milliardäre Bill Gates und Warren Buffet wollen einen Großteil ihres Vermögens spenden. Bill Gates und sein Freund Waren Buffet sind nicht nur die beiden reichsten Männer Amerikas, sie folgen auch einem hehren Ziel: Sie wollen 600 Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke zusammentreiben – und sie sind auf dem besten Weg. 

“The Giving Pledge” ist keine rechtlich bindende Zusage, es handle sich um eine moralische Verpflichtung, heißt es auf der Webseite der Initiative. Dem Ruf von Gates und Buffet sind namhafte Milliardäre wie Hollywood-Regisseur George Lucas oder der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg nachgekommen.

Der volle Artikel ist bei der Tagesschau zu lesen.

Eine unglaublich tolle Aktion, wie ich finde.
Was denkt ihr?

Polizei vs. Trillerpfeifen

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Gepostet am 29. Juli 2010 um 07:18 Uhr

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Gestern hat sinnvollerweise das Verwaltungsgericht entschieden, dass Demos nicht einfach so videoüberwacht werden dürfen. Sehr lesenswert dazu das lawblog. Denn diese Form der Pseudo-Gefahrenabwehr hat mich schon beim Münchner CSD vor drei Jahren maßlos gestört. Die Reaktion des Berliner Innensenators war übrigens unverbesserlich.

Doch es kommt noch besser. Bitte lest den Artikel im lawblog … denn es kommt noch besser – hier Ausschnitte:

In diesem Kontext flashte dann heute nachmittag eine Meldung durch meinen Reader. Ich habe nicht auf die Quelle geschaut, dachte aber, die Titanic oder ein Satireblog bastelt sich ein schales Follow up aus der Berliner Geschichte. Die Hannoveraner Polizei, so war zu lesen, möchte Demonstranten Trillerpfeifen, Trommeln und Megafone verbieten. Weil die Polizisten auf Demos den Lärm nicht vertragen. Das Wort Arbeitsschutz wurde im Text hervorgehoben. Ich habe achtlos weiter geklickt.

[...]

Bei einem ähnlichen Protestzug, so lautet die Klage, hätten Teilnehmer “mit Trommeln, Trillerpfeifen und Topfdeckeln” Krach gemacht. Man stelle sich das mal vor! Anlass dieses bösen Tuns war auch noch ein umstrittenes Adventskonzert, bei dem eine Kapelle der Bundeswehr vermutlich ebenfalls Geräusche emittierte. Ein Verbot von Bundeswehrkapellen wird aber wohl aktuell dennoch nicht diskutiert.

Garantiert NICHT Bio!

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Gepostet am 28. Juli 2010 um 07:08 Uhr

Persil hat in den VAE durchaus interessante Verkaufsargumente.

Erster Bericht aus Dubai!

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Gepostet am 27. Juli 2010 um 20:07 Uhr

Ein etwas langer und etwas verplanter Podcast… Aber das macht ihn ja gerade so sympathisch.  ;-)

Viele Grüße aus Dubai, meine lieben Hörer!

Leider lässt sich das Audiofile gerade nicht im Blog einbinden … aber rechts in der Seitenleiste könnt ihr ja ganz einfach den Podcast in iTunes abonnieren!

Dubai-Bericht kommt!

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Gepostet am 24. Juli 2010 um 17:20 Uhr

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Seit vergangenen Dienstag bin ich Dubai – da weiß ich natürlich, dass ein Bericht über meine Erfahrungen hier überfällig ist.

Ich verspreche euch, der kommt. Nur leider gibt es hier einige Probleme mit dem Internet, sodass ich bisher kaum dazu kam.

In den nächsten Tagen werdet ihr aber einen Podcast zum Thema hören. Kleiner Teaser meiner Eindrücke: es ist GEIL – kein anderes Wort passt wo gut wie dieses … sorry, deutsches Sprachinstitut…

Deutschland zerrupft Argentinien

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Gepostet am 4. Juli 2010 um 19:02 Uhr

Nach dem 4:0-Sieg Deutschlands über Argentinien zeigt sich die internationale Presse schwer beeindruckt vom Team um Klose, Lahm und Schweinsteiger. Die einen bemühen martialische Vergleiche à la “fliegende Panzer”, die anderen sehen Deutschland gar “auf einem anderen Planeten”.

In Argentinien übt die Presse starke Kritik an der Leistung der eigenen Mannschaft, zollt dem Gewinner Anerkennung – und hilft Trainer Maradona, der vor Kurzem einen der deutschen Spieler nicht erkannte, auf die Sprünge:

Ole: “Diego, der Junge heißt Müller…” – “Die Weltmeisterschaft von Maradona und Messi endete mit einer Tracht Prügel. Und wie die uns allen wehtut. Es wird Jahre dauern, das zu vergessen. Aus dem Titeltraum wurde binnen einer Stunde ein Alptraum.”

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Photovoltaikanlage Ast / Recyclinghof / Gurte für den Kindergartenbus

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Gepostet am 4. Juli 2010 um 08:46 Uhr

Nun doch nicht als Podcast, sondern als normaler Text eine Zusammenfassung der Gemeinderatssitzung vom Dienstag, den 29. Juni 2010.

Witzig: hat das Neue Bürgerforum gleich im ersten Absatz ihres letzten Berichts über die Gemeinderatssitzung auf infantile und unprofessionelle Art meine entschuldigte Abwesenheit kritisiert, hatten abermals sie eine Absenz in der Sitzung. Als einziger Gemeinderat fehlte Alexander Tremmel. Diese Fraktion sollte sich also nicht immer so weit aus dem Fenster lehnen mit ihren Bemerkungen.

Punkt 1 der Tagesordnung (Genehmigung der letzten Sitzungsniederschrift) wurde wie nahezu immer einstimmig beschlossen.

Punkte 2 bis 5 der Tagesordnung setzten sich insgesamt mit dem Bau der Photovoltaikanlage in Ast auseinander. Weiterlesen »