Meine liebsten iPhone-Apps – Teil 2

Nun Teil zwei meiner iPhone-App-Empfehlungen.
Diesmal mit dabei: Remote, Wikipanion, Drinkspiration by Absolut Vodka und Post mobil.

Remote (iTunes, kostenlos)
Dieses App ist schnell beschrieben. iTunes auf einem Computer (Mac oder PC) läst sich damit fernbedienen. Dazu muss zuerst die Verbindung zwischen beiden Geräten authorisiert werden – Apple-typisch denkbar einfach. Als alleiniger Übertragungsweg dient WLAN.
Im App lassen sich die Songs sortieren wie im nativen iPod-App: nach Interpreten, Alben, Titeln, Playlisten, … die Mediathek lässt sich außerdem durchsuchen und die Lautstärke fernsteuern. Außerdem kann eingerichtet werden, ob die Musik über AirTunes-Lautsprecher abgespielt werden soll.
Das Abspielen eines Videos/Podcasts/Musikstücks und Lautstärkeänderungen passieren quasi verzögerungsfrei. Das aktuelle Cover wird dabei immer im Phone angezeigt. Auch AppleTV lässt sich steuern – mittlerweile sogar mit MultiTouch-Gesten!
Meiner Meinung nach ist das App ein Pflichtdownload für jeden iTelefonisten!

Wikipanion (iTunes, kostenlos)
Zu dem App gibt es nicht so viel zu sagen: Es ist eines von unzähligen zur Darstellung der Wikipedia-Inhalte. Für mich machen es folgende Features zu dem momentan besten:

  • Vergrößerung/Verkleinerung des Textes direkt in der App
  • schnelle Navigation in Artikeln durch Schnellwahl der Gliederung
  • Querformat-Unterstützung, auch zur Eingabe in der Suche
  • App startet direkt mit der Einblendung der Tastatur
  • Möglichkeit, Lesezeichen anzulegen
  • Bilder können direkt in das Fotoalbum übernommen werden

Drinkspiration (iTunes, kostenlos, nur auf englisch)
Ein reines Unterhaltungsapp. Der volle Name “Drinkspiration by Absolut” sagt schon, wer das Ding wohl sponsert.   ;-)
Es empfiehlt v.a. Drinks - folgende Parameter sind dabei möglich: Empfehlung nach…

  • aktuellem Ort
  • was gerade angesagt ist
  • persönlichem Geschmack
  • Farbe
  • Hintergrundmusik (sehr freaky in einer stylischen Bar anzuwenden *g*)
  • Tageszeit
  • “heißen” Drinks
  • Klassikern
  • “Chicness”
  • Design der Kante des Glases
  • Nicht-Alkoholika
  • Schnelligkeit der Zubereitung
  • Wetter
  • Art des Glases
  • Rhythmus der Umgebungsmusik
  • persönlichem Geschmack von Absolut Vodka
  • Alkohol-Marke
  • Zufall

Das ganze lässt sich natürlich auch twittern oder bei Facebook veröffentlichen. Das entsprechende Rezept wird mitangezeigt.
Ehrlich: Das Programm ist eigentlich Nonsens. Aber eine wirklich schön gemachte Werbeapp mit gewissem Unterhaltungsfaktor in einer entsprechenden Runde.   :-)

Post mobil (iTunes, kostenlos)
Das App der Deutschen Post ist keines, das hemmungslosen Lifestyle vermittelt; es ist vielmehr ein praktisches Tool im Alltag, das man ruhig auch auf den hinteren Homescreens deponieren kann.
Für mich immer wieder praktisch: es lassen sich verschiedene Einrichtungen der Deutschen Post in der Umgebung anzeigen – am wichtigsten: Briefkästen, Filialen, Briefmarkenautomaten, Packstationen und auch Geldautomaten. Dabei lässt sich auch bestimmen, dass nur Briefkästen angezeigt werden, die heute noch geleert werden, Geldautomaten, die heute noch zugänglich sind, etc..
Dabei wird zu jedem Standort die Adresse angezeigt mit Öffnungszeiten/Zugangszeiten/Leerungszeiten. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich den Standort in den Maps anzeigen zu lassen – man kann sich auch hinnavigieren lassen.
Doch das App kann noch mehr: Es lassen sich außerdem noch Postleitzahlen suchen, Pakete verfolgen oder Handyporto ordern.
Meiner Meinung nach gehört die App absolut irgendwo im Phone abgelegt. Da sind Features drin, die jeder mal brauchen kann.

Teil drei folgt dieser Tage.
Ich werde übrigens von niemandem gesponsert dafür, dass ich hier sein App vorstelle.   ;-)

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3 Responses to Meine liebsten iPhone-Apps – Teil 2

  1. Tobias Schaub sagt:

    Also die post-app ist ganz nett. Lediglich das UI gefällt mir nicht besonders. Habe sie tatsächlich auf einer “der hinteren Seiten” gelassen…. hier und dann ganz praktisch.

  2. Tobias Schaub sagt:

    Und zum Thema Wikipanion. Sind bei stark in Ansehen gefallen, seitdem sie aus der ursprünglichen App per Update features entfernt haben, um eine kostenpflichtige “Pro”-App zu veröffentlichen, die im Endeffekt nur das mehr kann, was sie der regulären per Update “gestohlen” haben…
    Die Wikimedia hat mittlerweile ihre eigene App… soll allerdings nicht viel taugen.

  3. tom sagt:

    Also ich kann der Wikimedia-Version auch nix abgewinnen…
    Ich finde, es gibt einfach App-Kategorien, in denen es einfach nicht DIE Empfehlung gibt. Und da gehören für mich die Wikipedia-Apps definitiv dazu.