Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am 17. November 2009

Am 17. November 2009 findet um 19 Uhr die nächste Sitzung des Tiefenbacher Gemeinderats im Sitzungssaal des Rathauses statt.

Nach “weiterlesen” findet ihr die Tagesordnung für den öffentlichen Teil der Sitzung. Ein nichtöffentlicher Teil schließt sich an.
Im Anschluss an die Tagesordnung eine Anmerkungen dazu von mir – Stichwort Landkreisgymnasium.

Anmerkungen als Kommentar oder per Mail an tom@life-is-a-highway.de natürlich (wie immer) jederzeit gerne möglich.
Nachfragen könnt ihr aber auch an das Tiefenbacher Rathaus richten.

  1. Genehmigung der letzten Sitzungsniederschrift
  2. Antrag auf Baugenehmigung; Rieder Andreas, Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage und Geräteraum auf Fl.Nr. 2378/1 Gemarkung Tiefenbach, Bayerwaldstr. 8
  3. Beratung und Beschlussfassung über die Aufrechterhaltung der Bewerbung für ein Landkreisgymnasium
  4. Beratung und Beschlussfassung über den Wegfall der Gastkinderregelung nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und betreuungsgesetz
  5. Verschiedenes

zu 3.: Thema Landkreisgymnasium

Es ist äußerst absehbar, dass sich das Gremium gegen die Aufrechterhaltung der Bewerbung aussprechen wird. Tiefenbach gehört anscheinend nicht zu den unmittelbaren Favoriten im Bewerbungsverfahren und die Bewerbung war damals leider wohl eine Hau-Ruck-Wahlkampfaktion unseres jetzigen Bürgermeisters. Das Thema ist auch unter den Gemeindebürgern höchst umstritten – um es vorsichtig zu formulieren.

Da der Gemeinderat also wahrscheinlich die Aufrechterhaltung der Bewerbung ablehnen wird, bin ich viel gespannter auf die Erklärung von Georg Strasser, was genau ihn damals zur Bewerbung veranlasst hat. Denn er hat damals dazu nicht den Gemeinderat befragt, oder umfassend über seine Absichten informiert. Im Gegenteil: später hat er sich in einer Zeitungsanzeige zusammen mit anderen Bürgermeistern explizit gegen den Bau des Landkreisgymnasiums ausgesprochen.

Lieber Georg, das war leider inkonsequent – und bis heute für mich, den Großteil des Gemeinderats und vor allem für die Gemeindebürger auch unverständlich und irritierend.
Meinen größten Respekt hätte hier unser Bürgermeister, wenn er diese Aktion als Wahlkampfaktionismus zugibt; das macht die Sache zwar nicht besser, aber im Ansatz verständlicher und vor allem menschlich und ehrlich. Ich bin gespannt.   ;-)

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