Ohhh…. Der arme Springer-Konzern und das böse Tagesschau-App

… das noch nicht mal verfügbar ist.

Der NDR hat einen in seinem Magazin ZAPP nun einen Beitrag über die böse, böse Tagesschau-App (so ähnlich von Springer geäußert) gebracht.

Natürlich ist der NDR als ARD-Anstalt parteiisch, gar keine Frage. Dennoch empfiehlt sich die Schau des Beitrags in der NDR-Mediathek.

Meine bescheidene Meinung: Wenn sich die ARD absolut unangreifbar machen will, sollen sie das App bepreisen.

Schätzungen belaufen sich auf maximal 10.000 Euro Programmierkosten – die Welt schätzt natürlich mehr als 30.000 Euro…

Würde man nun die App mit 49 Cent bepreisen, hätte man die Programmierkosten leichtenst (der Neologismus muss sein) wieder drin. Die Kosten für die Erstellung der Meldungen belaufen sich auf quasi null, da die Inhalte ohnehin erstellt werden und die App nur auf vorhandene Schnittstellen zurückgreift.

Andererseits sollten diese minimalen Kosten für die Programmierung (im Vergleich zum Gesamtvolumen der GEZ-Gebühren) doch wohl drin sein. Da wird mal eine Kostenstelle bei der ARD aufgerundet und schon springt so eine App dabei raus…

Und wie der NDR-Beitrag schon richtig sagt: Alles Werbung für’s iPhone. Apple kann sich freuen. Oder welcher Werber kommt sonst schon kostenlos in den Genuss, dass sein Verkaufsmodell 6 Minuten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen dargestellt wird…?

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