Kurios: Ein Hoch auf die Schallplatte

Dass das Ding nicht tot ist, war mir klar. Und dennoch – wie in diesem Blog zu lesen feiert hier jemand die Schallplatte regelrecht und degradiert die CD zu einer notwendigen Zwischerscheinung vom Vinyl hin zur Datei. So viel Leidenschaft, wenn es um den schnöden Träger des Tons geht?

Ganz ehrlich: je nach Musik und Laune ist mir mal nach kaltem, störungsfreien Klang oder herrlich warmem Sound. Aber nur digital macht es meiner Meinung nach möglich, beides genießen zu können. Technisch “schlechter” geht ja quasi immer.   ;-)

Kurze Anmerkung in eigener Sache: Ich befinde mich gerade in der Abschlussphase der Bachelorarbeit – das ist der Grund, warum ihr hier derzeit nicht allzu viel von mir lest.

Kommenden Montag ist der Spuk endlich vorbei und dann gibt’s wieder etwas regelmäßigere Posts.

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Eine Kommentar auf Kurios: Ein Hoch auf die Schallplatte

  1. Julius sagt:

    Von Feiern kann nicht die Rede sein, ich vergöttere sie! Nein, Spaß beiseite, aber ich gehe die Sache in erster Linie vom ästhetischen Standpunkt aus an. Ich weiß aber auch um gewisse technische Eigenschaften der CD und der Schallplatte.
    Auf den ersten Blick scheint die CD der Schallplatte in der Tat überlegen, da die Informationen ja immer in höchstmöglicher Auflösung vorzuliegen und unabänderlich scheinen. Aber wusste jemand, dass sogar CD-Player Geschwindigkeitsschwankungen unterliegen und die digitalen Informationen unterschiedlich tief auslesen und somit teilweise verschlechtern? Ich weiß dass, weil ich es mir habe erklären lassen von jemand, der solche Geräte baut.
    Und wenn man es von dem Standpunkt betrachtet, ist es sinnvoller, die Daten in voller Auflösung unkomprimiert direkt vom Download-Shop zu beziehen, da die CD überhaupt nicht in der Lage ist, alle Daten unverfälscht wiederzugeben. Die Daten werden dann direkt auf eine Solid State-Festplatte gespeichert und auch von dort abgespielt. Und genau dahin geht der Trend im Hifi-Bereich auch.
    Und, ja, ich bin ein Poser, meine Schallplatten machen sich auf dem Brett an der Wand aufgestellt einfach besser als kleine, verkratzte Plastikkästchen.