Polizei vs. Trillerpfeifen

Gestern hat sinnvollerweise das Verwaltungsgericht entschieden, dass Demos nicht einfach so videoüberwacht werden dürfen. Sehr lesenswert dazu das lawblog. Denn diese Form der Pseudo-Gefahrenabwehr hat mich schon beim Münchner CSD vor drei Jahren maßlos gestört. Die Reaktion des Berliner Innensenators war übrigens unverbesserlich.

Doch es kommt noch besser. Bitte lest den Artikel im lawblog … denn es kommt noch besser – hier Ausschnitte:

In diesem Kontext flashte dann heute nachmittag eine Meldung durch meinen Reader. Ich habe nicht auf die Quelle geschaut, dachte aber, die Titanic oder ein Satireblog bastelt sich ein schales Follow up aus der Berliner Geschichte. Die Hannoveraner Polizei, so war zu lesen, möchte Demonstranten Trillerpfeifen, Trommeln und Megafone verbieten. Weil die Polizisten auf Demos den Lärm nicht vertragen. Das Wort Arbeitsschutz wurde im Text hervorgehoben. Ich habe achtlos weiter geklickt.

[...]

Bei einem ähnlichen Protestzug, so lautet die Klage, hätten Teilnehmer “mit Trommeln, Trillerpfeifen und Topfdeckeln” Krach gemacht. Man stelle sich das mal vor! Anlass dieses bösen Tuns war auch noch ein umstrittenes Adventskonzert, bei dem eine Kapelle der Bundeswehr vermutlich ebenfalls Geräusche emittierte. Ein Verbot von Bundeswehrkapellen wird aber wohl aktuell dennoch nicht diskutiert.

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