Wiedermal eine interessante Sixt-Kampagne

Sixt ist für gewagte Werbeaktionen bekannt. Diesmal hat man die Castortransporte als Gelegenheit wahrgenommen.

Meine Meinung: einerseits tolle Aktion weil innovativ – andererseits ist es ein Missbrauch einer Demonstration.

Es gibt jede Menge Anti-Atom-Demos. Es ist nicht so als hätte man ein einmaliges oder seltenes Event gestört. Auch ist die Infiltrierung einer Demonstration mit inhaltlich gegenteiliger Aussage demokratisch einwandfrei. (Vergleiche Nazi-Aufmarsch und Anti-Nazi-Demo) Wenn das ganze aber zum kommerziellen Zweck passiert, handelt es sich um Lobbyismus und, eine Kommerzialisierung des Demonstrationsrechts und eine Beleidigung von demokratischen Grundwerten.

Allerdings: Beispielsweise am CSD (Christopher Street Day, Demonstration von Homo-, Bi- und Transsexuellen für Gleichberechtigung) fahren auch Unternehmen mit eigenen Wagen und großen Werbebannern auf – und das natürlich auch zum werblichen Eigennutz.

Was ist also die Aktion von Sixt?
Eine tolle Werbemaßnahme  - aber mindestens eine zweifelhafte.

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